Kurzmeldungen
Die Vermüllung – hier am Aachener Weiher
Mit einer äußerst knappen Mehrheit von 2 Stimmen beschloss der Rat in seiner letzten Marathonsitzung des Jahres 2009 eine spürbare Gebührenerhöhung für die Kölner Bürger. Besonders die Kosten für Straßenreinigung und Abfallbeseitigung belasten die Taschen der Bürger. Erstaunlich war dabei, dass keine Alternativen aufgezeigt wurden, wie man Strassen und Plätze so beispielsweise den „Picknickpark“ am Aachener Weiher vor der drohenden Vermüllung schützen kann. Die Konsequenz zeigt sich dort nun in aller Härte. Tagsüber sind die meisten Besucher an den besagten Plätzen vernünftig und bringen ihren Müll anschließend zumindest an die Sammelstellen. Kritisch wird es erst spät nachts - wenn der Alkoholpegel steigt und kein Personal vom Ordnungsdienst (nach 2.00 Uhr) mehr zu sehen ist. Wer dann am Samstag oder Sonntag frühmorgens um ca. 6.oo Uhr am Aachener Weiher joggt, den trifft - stets nach guten Wetterlagen am Samstag - schier der Schlag. Bürgerhaushalt 2010/11 – nur eine pseudodemokratische Freiübung?Der Grundgedanke des 2007 auf Initiative der Freien Wähler Köln eingeführten Bürgerhaushaltes heißt: - Bessere Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürger, Abbau von Barrieren - Verwaltung und Politik erhalten eine unmittelbare Sicht auf die vorhandenen Probleme - Gezielteres Handeln durch Kenntnis der Probleme, Wünsche und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger Daraus wurde aber leider nur das „Kölner Modell“. Hier werden nur die Vorschläge umgesetzt, die themenmäßig vom Rat vorgegeben werden. Kriterien, außer einer Art Bestenlisten, zur Verteilung der noch unbekannten Investitionsgelder gibt es nicht. Hier wird auch nicht mit den Bürgern über Investitionen und Prioritäten eingehend diskutiert. |



