Warum?
Vor dem Hintergrund wie politische Entscheidungen zustande kommen, haben große Kreise der Kölner Bürgerschaft resigniert. Gerade jetzt aber ist es wichtig der Politik auf die Finger zu schauen. Stuttgart 21 ist nur eines der Beispiele, die bundesweit für Furore sorgten. In Köln war es der Kampf um die Sanierung der Städtischen Bühnen und des Schauspielhauses.
Während bundesweit Entscheidungsprozesse der Gremien mehr und mehr durch Aufzeichnungen in das Licht der Öffentlichkeit auch durch Film- und Fernsehaufnahmen rücken, beabsichtigt man in Köln Aufzeichnungen von Ratssitzungen zu erschweren. So dürfen Ratsmitglieder ihre Beiträge sogar glätten, heißt ändern. Sollte nur ein Ratsmitglied der Aufnahme widersprechen, schaut der Bürger in die Röhre.
Gerade die Entscheidungsprozesse um die gewollte Verlagerung des IWZ der Fachhochschule Deutz und deren Auswirkungen bergen Zündstoff ohne Ende. Hier wären es sinnvoll Kölner Bürgerinnen und Bürgern die Hintergründe zu erhellen, wer, warum welche Interessenlagen verfolgt. Haben inzwischen Kölner Ratsmitglieder Angst vor Interessensbekundungen in der Öffentlichkeit?



