Verschläft Köln EU-Fördertöpfe?
Der europäische Fond für europäische Entwicklung (Efre) stellt der Stadtverwaltung für Projekte zur Entwicklung benachteiligter Stadtbereiche 40 Mio. Euro zur Verfügung.
Eine durch Sparpolitik geschwächte Verwaltung ist damit erneut überfordert. Köln ist derzeit nicht in der Lage, die Anforderungen zu erfüllen, welche die EU selbst an kleine Gemeinden stellt.
Mitte 2009 stimmte der Rat einem Handlungskonzept unter dem Titel Mülheim 2020 zu, aber erst jetzt werden erste Projekte angegangen, wobei bis Ende 2013 alle Förderprojekte bereits abgeschlossen sein müssen.
Die Verwaltung scheint nicht in der Lage soziale, bildungspolitische und stadtgestalterische Projekte ämterübergreifend in Gang zu setzen und zu steuern, so dass die nur in einem begrenzten Zeitfenster zur Verfügung stehenden Mittel möglicherweise sogar teilweise verfallen. Niemand aus der Verwaltung möchte sich dazu öffentlich äußern. Denn wieder einmal scheint die Verwaltung überfordert und hat sich viel zu spät um externe Berater bemüht, die eine Verwaltung dieser Größe eigentlich in ihren eigenen Reihen haben müsste.



