Was haben Sie sonst noch zu beaten, Herr Roters?
Weihnachten ist das Fest der Freude. Nur für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt gibt es nichts Erfreuliches, wenn diese an ihr mühsam erwirtschaftetes Geld denken. Höhere Parkgebühren bei gleichzeitigem Abbau von Parkplätzen, noch mehr Parkautomaten, obwohl diese nur zu 25 Prozent bedient werden sollen, noch mehr Blitzer ohne auf echte Gefahrenpunkte einzugehen wie die Kreuzung Roon-/Lindenstrasse, höhere Gewerbesteuer, Aufforderung zur Denunziation in Sachen Rauchverbot, Einführung einer Winterdienstgebühr im nächsten Winter wegen aktuell akutem Streusalzmangel, mittelbar die Bettensteuer, usw., usw. Alle Gebühren wie u.a.m. Hochzeitsgebühren, sogar die Rückerstattungsgebühren werden erhöht.
Ob es sich um Eintrittspreise in Zoo oder Museen handelt, gleichgültig ob man im Umgang mit Wasser oder Müll spart. Ja sind wir denn nicht gerade bundesweit aufgefordert worden mit Wasser sparsamer und bewusster mit der Müllproduktion umzugehen? Bundesweit schon, aber in Köln auch? Das Sparen an diesen letzten beiden Punkten führt ja geradezu zu dieser Argumentation. Weniger Müll heißt höhere Fixkosten und auch bei geringerem Wasserverbrauch schlagen die konstanten Kosten höher zu Buche. Und die Gegenleistungen? Sie werden kontinuierlich heruntergefahren. Also so oft wie möglich in den Zoo und in die Museen, Müll produzieren, Wasser verschwenden – wäre das nicht die Lösung um die Fixkosten zu senken? Erst jetzt wo die Kasse leer ist, besinnt man sich nach jahrelanger Schlamperei auf Kostencontrolling. Allein die auf Dauerbetrieb laufenden Computer der Verwaltung kosten durch den stand by Betrieb den Kölner Steuerzahler jährlich ca. 150.000 €. Da helfen auch die marketingstrategischen Berichte in Kölner Tageszeitungen über unsere liebenswerte Stadt nicht hinweg. Es sind die Bürgerinnen und Bürger, die Köln liebenswert machen.



