Köln spart
Man kann geteilter Meinung sein, dass der OB seine Stadt nicht mehr auf der wichtigsten Immobilienmesse Europas präsentiert. Dabei sind 170.000 € in der aktuellen Situation allerdings auch eine Menge Geld. Dabei wäre aber auch zu bedenken, dass dies ein internationaler Treffpunkt der wichtigsten Städte Europas ist, die allesamt durch ihre OB’s vertreten sind. So kann man schon einige interessante Gespräche unter Kollegen führen, die sonst recht teuer werden, weil dann wieder der ganze Tross mitgenommen werden muß, der hier schon da ist.

Fachleute nennen das Marketing – wachstumsorientiertes Denken und Handeln ist damit gemeint. Denn wie will man international Aufmerksamkeit erzielen, wenn man sich in sein Schneckenhaus zurückzieht und dort nicht einmal mehr vertreten ist? So kann man nicht mal schnell einen der wichtigsten Preise mit nach Hause nehmen und dann in nächsten Jahren nicht einmal mehr erscheinen. Alle wichtigen Städte der Bundesrepublik sind wieder vertreten – außer Köln. Fehlen werden die Kölner ganz besonders den Düsseldorfern künftig auf deren gemietetem Schiff im Hafen, wo vor ein paar Jahren ein um die halbe Welt gehendes Bild der beiden rheinischen OB’s von einem Freien Wähler Kölns geschossen wurde. Warum? Schauen Sie mal was der ehemalige Kölner OB trinkt?



