Zur Stadtkonservatorin
Es ist schon interessant , dass in Köln unter dem Kulturdezernenten gegen einen Projektleiter-mit wenig Lobby-wegen möglicherweise nicht eingehaltener Fristen und für Kölner Begriffe höchst läppischen 18.000 € ein Disziplinarverfahren eingeleitet wird, während eine Amtsleiterin Entscheidungen treffen darf, die deren sachliche(Personal) und fachliche(umstrittene Entschlüsse) Kompetenz von verschiedenen Seiten in Frage stellen. Ob dabei die Reputation der Denkmalpflege und das Ansehen der Stadt Köln beschädigt wird, sollte möglichst rasch untersucht werden.
Wer als Leiter eines Unternehmens oder eines wichtigen Bereiches nicht in der Lage ist, Probleme zu lösen, Konflikte zu managen, vertrauensvolles und offenes Klima zu schaffen sowie Betriebsrat oder Personalvertretung mit einzubinden, der entspricht nicht mehr dem Anspruch einer heutigen Führungskraft - zumindest in der freien Wirtschaft. Mediationsverfahren haben übrigens nur dann einen Sinn, wenn beide Seiten konsenzfähig sind. Das zeigte sich schon bei dem Fehlversuch am Brüsseler Platz.



