Neues vom Rheinboulevard
Die rechtsrheinische archäologische Zone heißt künftig historischer Park und erhält ein recht großes Areal. Das ist das Gelände vom Rhein bis an die Hauptstrasse. Dabei gibt es große Probleme wegen möglicher Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg. Rechtlich muss bei Verdacht eine Kampfmittelfreiheit bescheinigt werden. Und die gibt es derzeit nicht. Des weiteren mussten aufgrund von umfangreichen Hindernissen die Arbeiten zur Sondierung abgebrochen werden. So fand man nicht bekannte Basaltblöcke. Unglaublich aber wahr. Übliche Verfahren wie Rammen und Bohren verbieten sich somit. So musste nun die komplette, fast fertige Ausschreibung gestoppt werden. Somit sind die Kosten aufgrund unzureichender Untersuchungen in den Wind zu schreiben. Und wieder sprechen wir in Köln von einer dramatischen Kosten- und Terminüberschreitung. Man geht auch künftig nicht mehr von einer Tief- sondern Flachgründung aus. Zeitverlust schlappe 1 1/2 bis 2 Jahre durch die nun komplette Umplanung. Die Mehrheiten im Rat scheinen beim Rheinboulevard zur grossen Lösung mit ca. 25 Mio. € zu stehen (SPD, Grüne, CDU und FDP). Somit dürfte der LVR in der Zwischenzeit von 2 Jahren nunmehr auch auf einer Renaturierung bestehen, soll heißen, dass die hohen, unübersehbaren Erdhügel abgetragen werden, Container dem Gesamtpanorama angepasst werden und damit die Örtlichkeiten vor dem LVR wieder in einen "vertretbaren" Zustand versetzt werden.




