Der Verbleib der FH in Deutz und zusätzliches Gelände
Zu dem Thema der Einbeziehung des zusätzlichen Geländes von Feuerwehr und AWB gab es 2009 von den FWK eine Anfrage im Stea, die auf dem beeindruckenden Konzept des ehemaligen Dozenten der FHS Deutz, Professor Prinz, basierte. Dabei wurde davon ausgegangen, dass Feuerwehr und AWB das Gelände an der Giessener Strasse verlassen. Die Feuerwehr verläßt diesen aktuellen Standort und beziehtdemnächst einen Neubau an anderer Stelle.

Die AWB lehnte wegen der abgeschlossenen Komplettsanierung eine Verlagerung ab. Der BLB hatte aber seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt die kompletten Verlagerungskosten zu übernehmen. Der damalige Beigeordnete Dr. Walter-Borjans sollte dazu die Geschäftsleitung der AWB bewegen, Verhandlungen mit dem BLB aufzunehmen. Von derartigen Bemühungen des Beigeordneten ist nichts bekannt. Das Konzept von Prof. Prinz hat auch aus dem Grund einen gewissen Charme, zeigt er doch eine Öffnung des Deutzes Ringes als bisheriger Sperriegel auf. Nachvollziehbar ist ebenfalls nicht die lange Sanierungszeit, was zu beweisen ist. Denn zwischenzeitlich wurde ein kompletter Flügel für über 50 Mio. Euro saniert und die noch junge Biliothek hat auch mehr 5 Mio. Euro gekostet. Und Forschung und Lehre funktionierten damals auch weiter. Wer Teile der Kölner Universitätsbauten unter die Lupe nimmt, wird schnell feststellen, dass dort erheblich größere Mängel existieren.

Als Ehemaliger der FHS Köln, noch Ubierring, erlaube ich mir die Leitung der FH unter dem Kanzler auf ihre Managementaufgaben hinzuweisen. So würde ich dann erst einmal die Aussenjalousien reparieren lassen, denn der Hersteller hat inzwischen die störanfälligen Elemente wieder in sein Programm aufgenommen.Dann geht vielleicht dem Einen oder Anderen ein Lichtlein auf.



